Ritter Konrad von Rosenbrück
Steckbrief
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Intime
Name: Ritter Konrad von Rosenbrück und Tannenstein
Rasse: Mensch
Herkunft: Fernien/Balamar
Alter: Mitte 30
Zugehörigkeit: Unabhängig
Rang: Fahrender Ritter
Stand: Niederer Adel
Gesinnung: Licht
Outtime
Spieler: Dr_Grom
Regelwerk: RLRW
Klasse: Krieger
Contage: 0
EP:
Rang im RW:
Status: In Planung
Charakterbogen:

Ritter Konrad von Rosenbrück und Tannenstein ist ein Fahrender Ritter aus Fernien, der durch die Machenschaften des Hochadels seine Lehen verlor, und seit dem als Fahrender Ritter sein Auskommen bestreitet, bis er einstmals beschließt, sesshaft zu werden, und sich um ein neues Lehen zu bemühen.

Lebenslauf

Konrad ist der zweite Spross der Ritter von Rosenbrück, und hat eine ältere Schwester, ebenfalls Ritterin. Sein Vater wollte, dass auch er das Ritterhandwerk lernen sollte, also lernte Konrad teils von seinem Vater, teils von seiner Schwester, bereits von Kindesbeinen an, und sein Vater nahm ihn als Pagen und Schildträger mit, sobald er alt genug war. Als er Zwölf war, fiel sein Vater bei der Austragung einer Fehde von dessen Lehnsherrn, dem Grafen von Steinfeld, und seine Schwester, zu dem Zeitpunkt bereits Ritterin, übernahm das Lehen. Sie nahm ihn kurz als Pagen an, doch wie Geschwister so sind, ging das nur mäßig gut, und so kam er, sobald es ging, zu seinem Onkel, dem Ritter von Tannenstein, mit dem bereits lange abgemacht war, dass er ihn mit 14 als Knappen annehmen würde, wie er es auch mit seiner Schwester getan hatte. Ritter Hermann von Tannenstein galt in der ganzen Region als höchst ehrbarer und vorbildlicher Ritter, war jedoch kinderlos und hatte so meist mehrere Knappen um sich, und viele hätten einiges gegeben, um bei ihm Knappe zu werden. Konrad diente Hermann die meiste Zeit allein, denn dieser nahm sich ihm nicht nur als Lehrherr, sondern war auch sein Vaterersatz an, und dies hätte das Verhältnis zu anderen Knappen gestört.

Als Konrad 16 war, heiratete seine Schwester den Baron von Steinfeld, einen Neffen des Grafen von Steinfeld, in dessen Grafschaft Rosenbrück liegt. Ihr Vater hatte sie, was ungewöhnlich ist, zu gleichen Teilen beerbt, weil er wollte dass sie die gleichen Chancen haben. Der Plan sah nun vor, dass seine Schwester auf die Burg des Barons ziehen, und dort Ritterin zu Steinfeld werden sollte, während Konrad nach seinem Ritterschlag das bis dahin von ihrer Mutter verwaltete Rosenbrück übernehmen sollte, dafür würde er seine Schwester aus dem Erbe ausbezahlen, was ihr eine saftige Mitgift bringen würde. Der Graf von Steinfeld hatte jedoch andere Pläne, und wollte Rosenbrück an die Baronie Steinfeld angliedern. Er hätte Rosenbrück der Baronie auch unterordnen können, doch durch die Heirat war eine Angliederung möglich, welche einen geringen steuerlichen Vorteil bot. Da dies nur geht, wenn ein Lehen nicht besetzt, oder durch Ehe oder Verwandtschaft ersten Grades mit dem Zielgebiet verbunden ist, kehrte der Graf ohne Einverständnis seines Neffen oder der Rosenbrücks, und trotz deren Protest den Plan um, sodass Konrads Schwester das Lehen erbte, und Konrad ausbezahlt wurde, auch wenn das das Verhältnis der Barone von Steinfeld zu ihrem Grafen erheblich getrübt hatte.

Trotz dieses Rückschlags setzte er seine Ausbildung fort, denn es gab stets irgendwo ein freies Rittergut zu besetzen, und Rosenbrück war zwar seine Heimat, aber ohnehin nicht sonderlich groß oder profitabel. Außerdem ziemt es sich für einen Ritter nicht, sich über seine Herren zu beschweren, erst recht nicht für einen Knappen, und sein Onkel versprach, sich bei seinem Fürsten, in dessen Fürstentum Tannenstein liegt, für ihn einzusetzen sobald er Ritter wäre, und Ritter zu werden interessierte Konrad ohnehin mehr, als der Verlust Rosenbrücks, was ja nun von seiner Schwester, die zusammen mit dem Baron, aus Protest, auf der Rosenburg statt dem Gut des Barons lebte, verwaltet wurde.

Als Konrad 18 wurde, erhielt er seinen Ritterschlag. Außerdem setzte der Ritter von Tannenstein, da er keine Kinder hatte und nicht noch einmal heiraten wollte, ihn als vollständigen Erben ein, und so blieb Konrad als zweiter Ritter in Tannenstein, und erlernte die komplizierten Vorgänge zur Verwaltung des Lehens, denn Hermann hatte ein komplexes Geflecht aus Arrangements geschlossen, um das Lehen maximal profitabel zu verwalten. Tannenstein ist strategisch ausgezeichnet gelegen, die Burg ist eine der wenigen Höhenburgen Ferniens, und vom Ausguck auf dem Gipfel des Tannensteins kann man sehr weit sehen. Außerdem führt eine wichtige Straße hindurch, und die Armee hat dort eine Kaserne, und eine Kompanie der Fernischen Garde ist auf der Burg untergebracht, um den Silberabbau der dort auch stattfindet zu überwachen.

Einige Jahre später, bat ein Reichsritter beide zum Kriegsdienst, denn es gab einen aufständischen Baron zu bezwingen. Zwar wurde dieser erschlagen, doch in der Schlacht wurde Ritter Hermann von Tannenstein tödlich verwundet. Konrad erbte damit sowohl das Lehen, als auch die Burg, sowie das Haus Tannenstein. Der Fürst jedoch, hatte heimlich Tannenstein für den Fall des Ablebens des alten Ritters, in eine Grafschaft umzuwandeln, was durch die Größe und das Einkommen möglich war, und hatte es einem anderen Mitglied des Hochadels als Geschenk versprochen, zur Festigung für ihn höchst wichtiger politischer Vorgänge. Er wusste zwar, dass Konrad von Hermann als Erbe eingesetzt worden war, das wäre aber kein Problem gewesen, denn ein Fürst kann ein Lehen nach Belieben neu vergeben. Außer es gehört einer Familie des fernischen Uradels, zu welchem sowohl die Häuser Rosenbrück als auch Tannenstein gehörten. Da Konrad den Namen Rosenbrück beibehalten hatte, und die Berater des Fürsten versäumten den engen Verwandschaftsgrad diesem gegenüber zu erwähnen, wusste dieser nicht, dass Konrad nicht nur den Rittersitz, sondern auch das gesamte Haus Tannenstein erben würde, was es für den Fürsten unmöglich machte, ihm das Lehen einfach so abzunehmen.

Um seine politischen Versprechen einlösen zu können, war der Fürst gezwungen, Konrad anzubieten, ihn aus dem Lehen auszubezahlen. Konrad hatte keine Wahl als einzuwilligen, denn sonst hätte der Fürst ihn entweder auf einen Kriegszug geschickt, der für ihn tödlich verlaufen wäre, oder hätte ihm die Ritterwürde genommen. Da die Auslösesumme eines uradeligen Ritters jedoch die durchschnittlichen Einnamen des Lehens der letzten zehn Jahre insgesamt beträgt, zusätzlich zum Kaufwert der Burg und aller anderen nicht dem Lehen zugehörigen Besitztümer des Ritters, konnte Konrad sich bis auf die Ehrverletzung, nicht wirklich beklagen; die Summe war so groß, dass der Fürst Geld leihen musste, und es war kein Lehen frei, dass er Konrad als Kompensation hätte schenken können.

Zwar nun vermögend, aber ohne Burg und Land, und vom Adel bitter enttäuscht, meldete Konrad sich am Hofe des Markgrafen als fahrend, also als Ritter ohne Lehen, der vorerst nicht für eine Neuvergabe zur Verfügung steht, und anders besteuert wird, da er sein Einkommen nicht aus einem Lehen bestreitet. Da zur fernischen Rittertradition auch die Tradition der fahrenden Ritter gehört, folgte er deren Handwerk, und schloss sich einem losen Bund aus fahrenden Rittern an, der für seine Mitglieder Aufträge des Adels weiterleitete. Konrad bemerkte jedoch schnell, dass das wenig mit dem romantischen Bild fahrender Ritter, die für Recht und Ehre streiten und die Unschuldigen beschützen, zu tun hatte, sondern mehr organisierte Raubritter waren, die im Auftrag teils anonymer Mitglieder des Hochadels zwar auch Aufstände niederschlugen, aber auch deren politische Gegner bedrängten, sodass Konrad dort schnell das Weite suchte, Fernien verließ, und beschloss, es mit den traditionellen Tugenden fahrender Ritter zu versuchen, nämlich beim Hochadel, Reichsrittern, der Kirche und Armeeposten vorstellig zu werden, und um Aufträge zu ersuchen, die sich für einen Ritter geziemen, nicht jedoch für gewöhnliche Söldner. Er kam bald in Kontakt mit anderen fahrenden Rittern, die ebenfalls kein Interesse an dubiosen Ritterbünden hatten, die meist entweder als religiöse Eiferer der Inquisition Konkurrenz machten, oder nicht mehr waren als adeliges Söldnerpack. Die fahrenden Ritter blieben der Tradition treu, selbstständig zu bleiben und sich keinem Bund anzuschließen, keine Knappen anzunehmen, nicht zu heiraten und acht zu geben, Dirnen nicht zu schwängern, und einander zu schonen, sollten sie einmal im Kampf gegenüber stehen, und nach der Schlacht einander zu versorgen, denn sie sehen sich nur Aurum und dem König verpflichtet, und ihren Auftraggebern nur soweit der Auftrag es verlangt, und sie lehnen alle Aufträge ab, die nicht vollständig mit ihrer Ritterehre und dem Ehrenkodex fahrender Ritter vereinbar sind.

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Persönliches Wappen

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Wappen derer von Rosenbrük

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Wappen derer von Tannenstein

Eigenschaften

Wesen

Konrad ist ruhig und stoisch, stets höflich und ehrbar. Als fahrender Ritter strebt er nach ritterlichen Tugenden, besonders danach, die Schwachen zu schützen, und aurumfürchtig zu leben. Er hält nicht viel von den Ränkespielen des Hochadels, weiß aber, ritterlich darüber zu stehen, und nur im Vertrauen darüber zu reden, und auch dann möglich nicht schlecht über den Adel zu sprechen. Er schätzt auch das Turnierwesen nicht, hält es für Geldverschwendung, und Prahlerei, wenn auch er dies nicht so deutlich sagt. Sein Geld verdient er, indem er sich dem Adel andient, und deren Probleme beseitigt, bevorzugt wenn es Banditen oder Ungeheuer zu erschlagen gilt, ist also eine Art adeliger Söldner, wenngleich er sich nicht so sieht. Er ist weltlichen Vergnügungen nicht abgeneigt, sofern sie nicht ehrenrüchig sind. Außerdem ist er, da er nicht gern singt, ein Geschichten- und Märchenerzähler. Sein endgültiges Ziel ist, wenn er keine Lust mehr an der Fahrt verspürt, sesshaft zu werden und ein unbesetztes Rittergut anzunehmen. Bis dahin will er unermüdlich nach ritterlichen Tugenden streben (vorzugsweise so sie nichts mit Turnieren und Singen zu tun haben).

Wappen

Persönliches Wappen
In Dunkelblau, eine rote, gefüllte sechsblättrige Rose, golden bebutzt, mit flammenden goldenen Sonnenstrahlen umkränzt, mit grünem Stiel und Blattwerk. Ein persönliches Fahrtenwappen das Ritter Konrad wählte als er sein Gut verlor, daher die Abwesenheit der Brücke.

Derer von Rosenbrück
Eine rote Brücke in Silber über einem blauen Gewässer, oben und unten eine rote Rose, golden bebutzt. Redendes Wappen, abgeleitet von einer tatsächlichen Brücke über den Eschenbach, dessen Ufer dort beiderseits von roten Heckenrosen bewachsen ist, und welche zu schützen und zu bewirtschaften dem Haus Rosenbrück aufgetragen wurde.

Derer von Tannenstein
In Blau, eine grüne Tanne mit braunem Stamm, auf einem dreigipfeligen silbernen Berg. Ein Redendes Wappen, basierend auf dem Namen des Guts.

Werdegang

  • 478n: Geburt
  • 486n: Wird Page seines Vaters
  • 490n: Der Vater fällt, wird Page seiner Schwester
  • 491n: Wird Page seines Onkels, dem Ritter von Tannenberg
  • 492n: Wird Knappe seines Onkels
  • 494n: Hochzeit seiner Schwester, Verlust Rosenbrücks
  • 496n: Ritterschlag
  • 499n: Tod des Onkels, wurde fahrender Ritter

Familie

  • Vater: Ritter Otto von Rosenbrück (verstorben)
  • Mutter: Sieglinde von Tannenstein zu Rosenbrück
  • Schwester: Ritterin Hilde von Rosenbrück, Baroness zu Steinfeld
  • Schwager: Baron Karl von Steinfeld zu Rosenbrück
  • Onkel: Ritter Hermann von Tannenstein (verstorben)

Gesellschaftlicher Status

Als Ritter gehört Konrad dem niederen Adel an. Er führt die Anrede „Hochwohlgebohren”.

Charakterwerte

Attribute (1-10):

  • Stärke: 6
  • Widerstandskraft: 7
  • Ausdauer: 4
  • Fingerfertigkeit: 4
  • Intelligenz: 5
  • Willenskraft: 6
  • Magie: —

Ausrüstung

  • Kettenhemd
  • Kettenhaube
  • Gambeson oder Lederbrigantine
  • Plattenschultern
  • Panzerhandschuhe
  • Offener Schaller
  • Tropfenschild
  • Streitkolben (für Gepanzerte und Ehrlose)
  • Langschwert (für Ehrbare)
  • Zufällige Zweihandwaffe
  • Rittergebamsel

Charakterbogen

Zauberimmunität

Ritter Konrad lernt jedes Mal, wenn er von einem Zauber getroffen wird, diesem mehr und mehr zu widerstehen. Dies geschieht automatisch und bei jedem Zauber. Je öfter er getroffen wird, desto weniger stark wirkt der Zauber, wenn er sich mental darauf vorbereiten kann, sich dem Zauber zu widersetzen. Wird er so oft getroffen wie der Zauber kostet, kann er dem Zauber vollständig widerstehen. Zauber gegen die man sich nicht immunisieren kann, weil sie die Umgebung betreffen, wirken auf ihn nicht so stark. Dies gilt auch bei magischen Tränken, Giften und Waffenölen, sowie bei magischen Krankheiten.

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