Reich, Markgrafschaften usw. (Spielhilfe)

Spielhilfe
<big>'''Geltungsbereich''': Balamar<br>
'''Kenntnis''': Nur Balamaren und Ausländer mit entsprechender Bildung.</big>
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Diese Spielhilfe beschreibt die politische Gliederung Balamars, seine Markgrafschaften, bekannte Lehen, Städte und autonome Gebiete.

==Politische Gliederung==
Sämtliche politischen Anführer sind souverän. Nur ihr direkt übergeordneter Lehnsherr bzw. der König können ein Veto gegen ihre Entscheidungen einlegen. Viele werden von einem Rat kontrolliert, dem gegenüber sie Rechenschaft ablegen müssen, der sie beraten (aber nicht überstimmen) kann, und der beim übergeordneten Lehnsherrn oder dem König um Intervention bitten kann.

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! style="background-color:#FFDDAA;" | Lehensform
! style="background-color:#FFDDAA;" | Herrschertitel
! style="background-color:#FFDDAA;" | Anmerkungen
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| Königreich
| König
| Das Königreich Balamar enthält alle balamarischen Lehen und autonomen Gebiete.
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| Markgrafschaft
| Markgraf, kontrolliert von Herrscherrat
| Balamar ist auf oberster Ebene in Markgrafschaften, Reichsstädte und autonome Gebiete unterteilt. Keines davon kann politisch in einem anderen liegen. OT vergleichbar mit einem Bundesland.
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| Reichsstadt
| Stadtherr, kontrolliert von Magistrat
| Reichstädte sind von unabhängige Großstädte, die direkt dem Reich unterstehen. Man könnte sie auch als Markgrafschaft von Stadtgröße sehen. Zu den Reichsstädten gehört auch Land außerhalb der Stadtmauern. Die momentanen Reichsstädte sind Anur'Thal, Elros und Port Lamar. OT vergleichbar mit den deutschen Stadtstaaten wie Hamburg.
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| Königsstadt
| König
| Die Königsstadt ist, wie eine Reichsstadt, unabhängig, und wird in allen Belangen vom König regiert, der in der Regel einen Stadtvogt einsetzt. Die Grenzen der Königsstadt enden einen Schritt außerhalb ihrer Mauern. OT verlgeichbar mit dem Vatikan, nur weltlich.
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| Autonome Gebiete
| Verschieden, Protektor als Mittelsmann
| Die autonomen Gebiete sind unabhängig und haben eine eigene Gesetzgebung. Ihr Status innerhalb des Reiches wird individuell durch Verträge geregelt. Sie haben de jure alle einen Protektor als Mittelsmann, der aber nur im Falle des Barbarenprotektorats auch eingesetzt wird. Autonome Gebiete sind das Barbarenprotektorat, der Elori-Wald, die Liegenschaften der Klinge und die unterirdischen Reiche der Zwerge, wobei letztere vermutlich nur de jure ein autonomes Gebiet darstellen.
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| Fürstentum
| Fürst, vier Stimmen im Herrscherrat
| Fürstentümer sind die größte Form des Lehens innerhalb einer Markgrafschaft. Es gibt nur wenige Fürstentümer, diese sind allerdings riesig und umfassen oft einen großteil der Markgrafschaft.
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| Grafschaft
| Graf, drei Stimmen im Herrscherrat
| Grafschaften kommen in einer Markgrafschaft oder einem Fürstentum vor. Sie sind meist relativ groß, aber nicht in allen Gegenden verbreitet.
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| Baronie
| Baron bzw. Freiherr, zwei Stimmen im Herrscherrat
| Baronien kommen in einer Markgrafschaft, einem Fürstentum oder selten einer Grafschaft vor. Sie können die Größe einer Grafschaft erreichen, wie in der Westmark, oder nur die Größe eines Rittergutes haben, wie in Hanorien.
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| Rittergut
| Ritter, eine Stimme im Herrscherrat
| Rittergüter können in einem Fürstentum, einer Grafschaft oder Baronie vorkommen, aber, bis auf Hanorien, nicht in einer Markgrafschaft. Sie können beachtliche Größe erreichen, oder auch nur einen Gutshof und ein paar Hektar Land umfassen.
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| Freie Stadt
| Stadtrat, geführt vom Stadtvogt, eine Stimme im Herrscherrat
| Frei Städte unterstehen immer direkt der Markgrafschaft, auch wenn sie völlig von einem Lehen umschlossen sind. Ihre Grenzen enden mit ihren Mauern, freie Städte können aber Lehen auf der Ebene eines Ritterguts oder einer kleinen Baronie besitzen.
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| Stadt
| Lehnsherr, kontrolliert von Stadtrat, oft vertreten durch Vogt
| Nicht freie Städte sind stets Teil einer übergeordneten Baronie, bis hin zur Markgrafschaft. Sie werden vom Lehnsherrn regiert, der oftmals einen Vogt einsetzt, wenn er nicht selbst dort seinen Sitz hat und regiert. In der Regel wählen die Bürger einen Stadtrat, der Kontrollfunktion hat.
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| Dorf
| Lehnsherr, oft vertreten durch Vogt oder Landvogt
| Dörfer sind immer Teil eines übergeordneten Lehens. Sie haben keinen Anspruch auf einen Rat, bisweilen können sie aber einen Ältestenrat, Patriarchen/Matriarchin, Clanführer o.ä. bestimmen, der das Dorf verwaltet und vor dem Vogt vertritt. Gerade abgeschiedene Dörfer haben ein solches Führungsorgan.
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| Burg / Gut
| Hausherr
| In einer Burg oder einem Gutshof besitzt stets der Hausherr das Hausrecht. Das heißt, in seinem Haus ist er der Souverän, außer gegenüber dem König. Die Etikette schreiben allerdings vor, das jeder Hausherr jedem adeligen Balamaren eine Woche lang Gastfreundschaft zu gewähren hat, wenn dieser einen Grund hat, sich dort aufzuhalten, und selber die Etikette wart. Danach kann er einen ungebetenen Gast hinaus werfen. Der König ist de jure Eigentümer von allem weltlichen, das sich innerhalb der Grenzen des Reiches befindet, und überlässt die Güter lediglich in seiner unendlichen Güte seinen Vasallen.
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==Gebiete==
===Reich/Markgrafschaften===

{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; caption-side:top; background-color:#FFFFFF;"
|-
! style="background-color:#FFDDAA;" | Wappen
! style="background-color:#FFDDAA;" | Name
! style="background-color:#FFDDAA;" | Herrscher
! style="background-color:#FFDDAA;" | Hauptstadt
! style="background-color:#FFDDAA;" | Einwohner
! style="background-color:#FFDDAA;" | Größe
! style="background-color:#FFDDAA;" | Menschenschlag
! style="background-color:#FFDDAA;" | Klima
! style="background-color:#FFDDAA;" | Wirtschaft
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| rowspan="3" | [[Bild:Balamarwappen.png|150px]]
| Balamar
| König Dagonet I. von Brimas
| Anur'Thal (die Königsstadt ist Sitz des Königs, aber nicht Sitz der Regierung)
| ca. 4.025.000
| So groß wie Deutschland (liegend)
| Traditionsbewusst, teils argwöhnisch und abergläubisch, teils weltoffen, gastfreundlich
| Gemäßigt bis kalt
| Handel, Landwirtschaft, Kunsthandwerk, Balamade (durch Klinge)
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! Landschaft
| colspan="7" | Fruchtbar im Süden, Nadelwald, seltener Mischwald, Laubwald nur künstlich, Tundra und Taiga im mittleren Norden, Gebirge im hohen Norden, Ausläufer der Eiswüste am Nordrand.
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Eines der größten, bevölkerungsreichsten und mächtigsten Reiche Altragerias.
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| rowspan="3" | [[Bild:Wappen_Fernien.png|150px]]
| Fernien
| Markgräfin Irmegunde von Eschenbach
| Eschenbach
| 1.052.000
| Groß
| Geruhsam, freundlich, offen
| Gemäßigt
| Landwirtschaft, Kunsthandwerk, Zölle, Straßenmaut
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! Landschaft
| colspan="7" | Farnhügel im Südosten, Wälder in der Mitte, Felder und Äcker im Westen, insbesondere Nähe Anur
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Sitz der bekannten Familie von Eschenbach. Viel Adel aller schichten. Fast der gesamte Adel gehört dem Haus Eschenbach an.
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| rowspan="3" | [[Bild:Wappen_Geistbach.png|150px]]
| Geistbach
| Markgraf Hakon von Geistbach
| Geistbach
| 1.392.000
| Sehr groß
| Traditionsbewusst, gastfreundlich
| Rau im Norden, Gemäßigt im Süden
| Landwirtschaft, Handel, Straßenmaut und Binnenschiffart, Gläserne Klinge
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! Landschaft
| colspan="7" | Sehr gemischt. Gebirge im Norden und Süden, Wald im Osten, Felder und Äcker entlang des Anur, Tundra und Taiga am Fuß des nördlichen Gebirges.
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Größte und vielfältigste Markgrafschaft. Dort liegt Anur'Thal, die Königsstadt und der Turm der Gläsernen Klinge. Landschaftlich am vielfältigsten, außerdem Grenzen zu Elor-Wald und Barbarenprotektorat.
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| rowspan="3" | [[Bild:Wappen_Hanorien.png|150px]]
| Hanorien
| Markgräfin Alliane von Freitrutz
| Freitrutz
| 138.000
| Klein
| Argwöhnisch, berechnend
| Gemäßigt, windig
| Viehzucht, Fischerei (im Meer und Seen im Landesinneren)
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! Landschaft
| colspan="7" | Flaches Grasland im Westen, sanfte Hügel und etwas stärker bewaldet im Osten.
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Diejenige Markgrafschaft mit den meisten Lehen, trotz der geringen Größe. Keine Grafschaften und Fürstentümer. Durch Sonderregelungen Rittergüter direkt in Markgrafschaft möglich.
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| rowspan="3" | [[Bild:Wappen_Melanto.png|150px]]
| Melanto
| Markgraf Raoul von Trimm
| Trimm
| 640.000
| Mittel
| Offenherzig, rau
| Gemäßigt
| Fischerei, Landwirtschaft, Seefahrt, Pferdezucht
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! Landschaft
| colspan="7" | Gebirge im Nordosten, Sumpf- und Marschgebiet Feenseen von Mitte bis Norden, sandiges, aber sehr fruchbares Land im Süden, balamarisches Meer an Westgrenze, außerdem Inselgruppe vor der Küste.
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Melanto galt einige Zeit als Sorgenkind des Reiches. Erst waren die Eschenbachs aus Fernien schneller bei der Etablierung des größten südlichen Grenzüberganges, dann wurde Port Lamar so groß, das es zur Reichsstadt wurde. Damit verlor Melanto seine größten Einnahmequellen. Mit den Feenseen ist ein großer Teil Melantos kaum bewohnbar (die Feenseen keine Baronie!). Nördlich von Port Lamar, zwischen balamarischem Meer und Feenseen, bis zur Grenze nach Hanorien, ist allerdings ein Streifen Land, der optimale Bedingungen zur Pferdezucht bietet. Der Süden ist sehr fruchtbar. Dort wird viel Viehzucht und Obstanbau betrieben.
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| rowspan="3" | [[Bild:Wappen_Stutzberg.png|150px]]
| Stutzberg
| Markgraf Albrecht von Brimas zu Stutzberg
| Festungsstadt Stutzberg
| 230.000
| Mittel
| Berechnend, rau, traditionell
| Rau und kalt
| Handwerk
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! Landschaft
| colspan="7" | Gebirge im Norden, Tundra und Taiga am Fuß des Gebirges, fruchtbares Land im Süden.
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Stutzberg ist der Sitz der Königsfamilie Brimas. Die Festungsstädte Stutzberg und Brimas, die noch aus der Zeit vor der Einigung stammen, sind außergewöhnliche Beispiele für die Handwerkskunst der alten Barbaren. Die urbaren Gebiete sind gerade einmal fruchtbar genug, um die Bewohner zu ernähren. Das traditionelle stutzberger Handwerk ist in ganz Balamar berühmt und geschätzt.
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| rowspan="3" | [[Bild:Wappen_Wanorien.png|150px]]
| Wanorien
| Markgraf Thom von Grünhang
| Grünhang
| 260.000
| Klein
| Gewöhnlich, gastfreundlich
| Rau bis gemäßigt
| Landwirtschaft, Viehzucht
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! Landschaft
| colspan="7" | Tundra und Taiga im Norden, Grasland im Süden, Ackerland im Osten
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Wenn es irgendetwas besonderes über Wanorien zu sagen gibt, dann wie uninteressant es ist. Wanorien ist die wohl langweiligste Markgrafschaft Balamars, und böse Zungen sagen, es gäbe Wanorien nur, weil die Anrainer dieses unbedeutende Land nicht haben wollten. Es ist das Hufflepuff Balamars. Das Bielefeld des LARP.
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| rowspan="3" | [[Bild:Wappen_Westmark.png|150px]]
| Westmark
| Markgraf Tristan von Dreiburgen
| Dreiburgen
| 180.000
| Klein
| Traditionell, argwöhnisch, abergläubisch
| Rau bis gemäßigt
| Forstwirtschaft
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! Landschaft
| colspan="7" | Liegt fast vollständig im Westwald, Gebirge im Norden
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Die Westmark ist, auf die Bevölkerungszahl gerechnet, die wirtschaftsstärkste Markgrafschaft Balamars. Fast der gesamte Holzbedarf Balamars wird von der Westmark gedeckt. Die Einkaufspreise westmärkischen Holzes für größere Mengen sind in der Regel niedriger, als selber schlagen lassen. Die Westmark hat die wenigsten Lehnsherren - den Markgraf, zwei Ritter und den Baron von Brina - und die größten Lehen. Die Baronie Brina ist so groß, wie eine geistbacher Grafschaft. Viele Gebiete der Westmark sind seit der Einigung unberührt, und ein Paradies für die Archäologen der Klinge, zumal unlängst Hinweise auf eine Hochkultur, lange vor den ersten Spuren der Barbaren gefunden wurden. Die vielen kleinen Dörfer der Westmark sind Patriarchisch geführte Familienclans. In diesen Dörfern gilt aufgrund der Abgeschiedenheit das Recht, Blutsverwandte zu ehelichen, was sonst dem Adel vorbehalten ist.
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===Autonome Gebiete===

{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; caption-side:top; background-color:#FFFFFF;"
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! style="background-color:#FFDDAA;" | Wappen
! style="background-color:#FFDDAA;" | Name
! style="background-color:#FFDDAA;" | Herrscher
! style="background-color:#FFDDAA;" | Hauptstadt
! style="background-color:#FFDDAA;" | Einwohner
! style="background-color:#FFDDAA;" | Größe
! style="background-color:#FFDDAA;" | Menschenschlag
! style="background-color:#FFDDAA;" | Klima
! style="background-color:#FFDDAA;" | Handel
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| rowspan="3" |
| Elori Wald
| Derandur der Weise
| Anlori
| 10.000-40.000
| Mittel
| Typisch elfisch, vielleicht etwas weniger arrogant.
| Für die Lage erstaunlich mild.
| Wenig. Meist Kunsthandwerk.
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! Landschaft
| colspan="7" | Der Elori-Wald ist größtenteils ein Mischwald. Über das Innere des Waldes gibt es wenig Informationen. Diejenigen Menschen, die dort gewesen sind bewahren höfliches Schweigen, und die Elfen reden nicht gern darüber.
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Der Wald Elori wird vom Elfenvolk gleichen Namens bewohnt. Sie lassen nur wenige Menschen hinein, und die die darin waren, bewahren die Geheimnisse der Elori. Ihr Hauptinteresse an Balamar gilt dem friedlichen Zusammenleben; jeder auf seiner Seite des Waldrandes. Es gibt dennoch zahlreiche Elori, die den Wald verlassen, um in die Städte zu ziehen oder der Klinge beizutreten. Menschen und andere können nur durch Heirat dauerhaft bei den Elori leben, werden dort aber nicht immer akzeptiert.
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| rowspan="3" |
| Barbarenprotektorat
| Haleb der Stolze, Protektor Siegbart von Elros
| Dorf des amtierenden Häuptlings der Barbaren
|
| Klein
| Barbarisch, abweisend bei Fremden, offen und gastfreundlich bei Freunden
| Kalt, rau, unwirtlich
| Kaum. Praktisch nur Handel mit Fellen.
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! Landschaft
| colspan="7" | Das Protektorat liegt auf einer Hochebene um einen Vulkan. Obwohl es wenig einladend aussieht, ist das Land durch die mineralienhaltige vulkanische Asche fruchtbar, und die Wärme, die vom Boden aufsteigt lässt sowohl wiederstandfähige gewöhnliche Pflanzen gedeien, aber auch einige, teils essbare, Pflanzen, die nur hier wachsen. Am Südrand erstrecken sich die Ausläufer des Elori in das Protektorat, die allerdings nicht von Elfen bewohnt werden.
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Mit dem Barbarenprotektorat gibt es einen Raum, in dem die Bewohner noch so leben können, wie vor der Einigung der Stämme. Zum Einen weigerten sie die Barbaren dieses abgelegenen Gebiets, bei der Einigung ihre Traditionen aufzugeben, zum Anderen fand Gideon Atriun, das die Traditionen der Balamarischen Barbaren nicht in Vergessenheit geraten sollten. Und obwohl gerade der Westen Balamars sehr traditionsbewusst ist, leben einzig noch die Barbaren nach den alten Wegen. Sie bleiben dabei gerne unter sich und verlassen ihre Heimat meist nur, um sich der Klinge anzuschließen, wenn sie das Fernweh lockt.
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| rowspan="3" | [UNBEKANNT]
| Zwergenreiche
| [REDIGIERT]
| [REDIGIERT]
| █.███
| [UNBEKANNT]
| Sehr abweisend gegenüber Fremden. Typisch Zwerg wenn außerhalb ihrer Tunnel.
| n/a
| Kaum. Wenn dann Kunsthandwerk.
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! Landschaft
| colspan="7" | Das Reich der balamarischen Zwerge erstreckt sich, soweit bekannt, nur unterirdisch durch das Gebirge im Norden.
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Das Reich der Zwerge Balamars ist offiziell ein autonomes Gebiet, aber wohl nur, weil es unter dem balamarischen Reich liegt. Der Umstand, das Informationen über die Zwerge gerne zensiert werden, legt nahe das es sowohl mit der Klinge, als auch mit dem Königreich Verträge zur Geheimhaltung gibt. Die Zwerge reden meist nur mit ausgesuchten Vertretern der Klinge. Vertreter des Königreiches werden in der Regel nur zusammen mit einem Fürsprecher der Klinge eingelassen. Die Zwerge sind extrem verschlossen und lassen niemanden in ihr Reich, den sie nicht eingeladen haben. Es kommt vor, das Zwerge ihre Heimat verlassen, um sich der Klinge anzuschließen oder auf Reisen zu gehen.[REDIGIERT]
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|-
| rowspan="3" | [[Bild:Klingenwappen.png|150px]]
| Die Gläserne Klinge
| Hoher Rat aus Großmeister und Kastenvorstehern
| Hauptsitz in Turm bei Anur'Thal
| ca. 10.000
| sehr klein
| Neugierig, weltoffen, teils geheimnistuerisch
| n/a
| Anbau von Tabak und Kakao, Handel mit Balamade
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! Landschaft
| colspan="7" | n/a
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! Anmerkungen
| colspan="7" | Weltlicher Orden der Wissen sammelt, teilt und bewahrt. Ihre Niederlassungen in Balamar sind autonomes Gebiet.
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===Reichsstädte===

{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="4" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; caption-side:top; background-color:#FFFFFF;"
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! style="background-color:#FFDDAA;" | Wappen
! style="background-color:#FFDDAA;" | Name
! style="background-color:#FFDDAA;" | Herrscher
! style="background-color:#FFDDAA;" | Einwohner
! style="background-color:#FFDDAA;" | Menschenschlag
! style="background-color:#FFDDAA;" | Wirtschaft
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| rowspan="2" | [[Bild:AnurThalWappen.png|150px]]
| Anur'Thal
| Stadtvogt Gräfin Irmina von Geistbach zu Anur'Thal, Magistrat
| 41.000
| Weltoffen, stolz, vielfältig, modern.
| Handel, Hauptumschlagplatz für Waren aus und für den gesamten Norden Balamars, Gläserne Klinge, Tourismus
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! Anmerkungen
| colspan="5" | Anur'Thal ist die größte und wichtigste Stadt Balamars. Sie ist Hauptstadt des Reiches, und die direkte Nachbarschaft zur Königsstadt und dem Turm der gläsernen Klinge erhöhen ihre Bedeutung noch. Mit einer Einwohnerzahl, die die der kleineren Markgrafschaften übersteigt, ist sie vermutlich auch die größte Stadt Altragerias. Sie beherbergt die wahrscheinlich größte Arena Altragerias, in der neben Jugger auch klassische Wettkämpfe, und (nicht tödliche) Gladiatorenkämpfe sowie Schauspiele stattfunden. In ihr haben außerdem alle wichtigen Institutionen Balamars ihren Sitz. Die Aurumkirche, das Heer, das Reichshauptamt, die Reichspost u.v.m.
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| rowspan="2" | [[Bild:Elros.png|150px]]
| Elros
| Stadtvogt Graf Udalbert von Elros, Magistrat
| 34.500
| Weltoffen, traditionsbewusst.
| Handel, Hauptumschlagplatz für Agrarerzeugnisse aus dem Umland des Anur, starker Gewürzhandel
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! Anmerkungen
| colspan="5" | Elros ist die zweitgrößte Stadt Balamars. Sie mag auf den ersten Blick trotz ihrer Größe eher unwichtig wirken, ist aber für den Handel wahrscheinlich wichtiger als Anur'Thal. Während in Anur'Thal der Handel, gerade mit dem Ausland, größtenteils nur verwaltet wird, und das meiste Handwerk Luxusgüter herstellt, ist Elros die Kornkammer des Reiches. Hier findet der tatsächliche Warenumschlag für den Export statt, ebenso wie das meiste Handwerk, das Gebrauchsgüter herstellt. Daneben beherrbergt Elros eine ebenso wichtige Arena wie Anur'Thal. Die Elrösser Ratten, das menschliche Jugger-Team der Stadt (die Skaven haben eine eigene Liga), ist seit Jahrzehnten ungeschlagen. Elros ist außerdem Sitz der Magierakademie zu Elros, einer Lehr- und Forschungsanstalt der Magie und Mitglied der grauen Gilde.
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| rowspan="2" | [[Bild:Port_Lamar.png|150px]]
| Port Lamar
| Stadtvogt Graf Jakobolt von Trimm zu Port Lamar
| 22.500
| Weltoffen, rau, vielfältig.
| Hochsee- und Binnenhäfen, Warenumschlag zwischen Seeschiffahrt und Flussschiffe sowie Landtransport. Zahlreiche Reedereien und Schiffswerften.
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! Anmerkungen
| colspan="5" | In Port Lamar dreht sich alles um die Seefahrt. Kontore, Reedereien und Werften sind die wichtigsten Arbeitgeber. Durch die vielen Schiffe, die in den gewaltigen Häfen anlegen, kommt viel Volk aller Rassen, Völker und Kulturen zusammen. Das Hafenviertel brodelt Tag und Nacht vor geschäftigem Treiben der Arbeiter, und Seeleuten auf Landgang. Mit über 1.500 registrierten Huren ist der Hafen von Port Lamar gleichzeitig das größte Freudenhaus Altragerias. Und die Port Lamarer sind stolz darauf. Zumindest die, aus dem Hafen und den Arbeitervierteln. So hat die Stadt ein eigenes Viertel zur Unterbringung wohlhabenderer Reisender, die es sich leisten können, den Pfuhl von einem Hafen zu verlassen. Das Viertel der wohlhabenden Stadtbewohner hingegen wirkt, als sei es aus Anur'Thal herausgeschnitten und nach Port Lamar verpflanzt. Wenngleich nur die Bewohner und geladene Gäste das Händlerviertel betreten dürfen.
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==Balamar in Zahlen==
[Einwohner.png]
[[Bild:Rassenverteilung.png]]

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