Loran Brakas
Steckbrief
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Intime
Name: Loran Brakas
Rasse: Mensch
Herkunft: Hanorien/Balamar
Alter: 33 (509n)
Zugehörigkeit: Blaufurter Garde
Rang: Wachtmeister
Stand: Bürgertum, Wachmann
Gesinnung: Blaufurt-loyal
Outtime
Spieler: Dr_GromDr_Grom
Regelwerk: RLRW
Klasse: Krieger
Contage: ?
EP: ?
Rang im RW: Adept
Status: Aktiv
Charakterbogen:

Loran Brakas ist Wachtmeister der Garde von Blaufurt und gehört als Leibwächter, Werber und Berater zum Gefolge von Freiherr Lazarus von Blaufurt. Er ist ein Cousin von Toralf Walfried Brakas

Lebenslauf

Bis zum Überfall auf Blauwasser

Loran Brakas wurde 476n als erster und einziger Sohn von Jobalt und Gertrine Brakas geboren. Er hat eine ältere und eine jüngere Schwester, Ludwinde und Magtilda
Jobalt Brakas war Hauptmann der Blaufurter Garde, dessen Vater, Onkel, Großvater und Urgroßvater folgend, die alle Offiziere der Blaufurter Garde waren. Er fiel 501n bei der Verteidigung des Dorfes Blauwasser gegen marodierende Söldnerbanden, als auch der damlige Freiherr und der Ritter fielen.

Als Soldatenfamilie lebten und leben die Brakas auf der Burg. Zwischen den Kindern von der Burg und aus dem Dorf gab es seit je her eine gewisse Rivalität, die auch auf die ungleichen Lebensverhältnisse der Eltern zurückzuführen ist. Loran war als Kind ein Raufbold, und nicht selten verprügelte er Kinder aus dem Dorf für Lazarus, der sich nicht prügeln durfte. Kinder die den Sohn des Freiherrn angerührt hätten, hätten ihre Familie in arge Bedrängnis bringen können, weshalb sich kaum jemand traute, mit ihm zu raufen.

Entsprechend der Tradition seiner Familie wurde Loran mit 11 Jahren Knappe der Blaufurter Garde, und wurde dem Leutnant der Wache als Assistent zugeteilt. Als Mitglied der Garde verprügelte er fortan nur noch Kinder, die älter waren als er, um sich, der Garde und seiner Familie keine Schande zu machen.

Als er 16 wurde, trat er für fünf Jahre der balamarischen Armee bei, wie es für die meisten Gardisten üblich ist. Da er von einer Garde geschickt wurde, wurde er mit einem Fokus auf Wachausbildung eingesetzt. Nach einem Jahr Grundausbildung in der Garnison des Heeres in der Grafschaft Brimas in Stutzberg, wurde er für zwei Jahre bei der Stadtwache im Händlerviertel Anur'Thals, und für zwei Jahre an der Ostgrenze Balamars in Fernien eingesetzt. Er verließ die Armee 497n mit 21 im Range eines Gefreiten.

Er kehrte nach seiner Zeit bei der Armee nach Blaufurt zurück, und verpflichtete sich sich auf Lebenszeit der Blaufurter Garde. Im vierten Monat 501n heiratete er Gawein Rotgult, die als Magd in der Küche und der Wäscherei arbeitete. Gawein hatte Arbeit auf der Burg gesucht, um von ihrem Vater wegzukommen, der als Dorfsäufer seine Frau und Kinder schlug, Gawein eingeschlossen, wenn er nicht zu besoffen dafür war. Auch das er immer wieder in den Kerker musste, und von Loran einmal fast zu Tode geprügelt wurde, ändert nichts daran. Erst als Gawein nach der Hochzeit zu Loran zog, und dieser klar stellte, das er ihn umbringen würde, würde er noch ein Mal die Hand gegen Lorans Frau, Schwäger und Schwiegermutter erheben, ließ er von seiner Familie ab, und begann stattdessen, sich regelmäßig mit dem Zweitbesoffendsten zu schlagen.

Nach dem Überfall auf Blauwasser

Im Herbst 501n fiel eine Söldnerbande in das Dorf Blauwasser ein. Loran nahm an der Verteidigung des Dorfes Teil, zusammen mit einem Großteil der Garde. Er gehörte einer Gruppe an, die die Angreifer vom Aufgang zur Burg fernhalten, und aus dem Dorf drängen sollte, während sein Vater, der Freiherr und der Ritter zu dritt gegen vereinzelte Söldner vorgingen.

Die Söldner waren der Garde zahlenmäßig überlegen, ein gewisser Teil der Garde war schließlich noch in ganz Blaufurt verstreut. Die Reihen der Garde waren aufgebrochen, und es war ein Geplänkel entbrannt, dem die Meisten der unerfahrenen und ungeübten Gardisten nicht gewachsen waren. Der Freiherr hatte einen Bolzen ins Bein bekommen, und stützte sich an eine Hauswand, während Jobalt und der Ritter sich vor ihn stellten, um ihn zu decken. Jobalt war kurz abgelenkt, um seinen Männern zuzurufen, das sie sich um den verletzten Freiherrn sammeln sollten, als ein gut gezielter Bolzen zwischen Helm und Kragen hindurch schoss und seine Kehle zerfetzte. Loran ließ von seinem Gegner ab und rannte los, dieser stieß ihm aber seinen Schild in die Seite sodass Loran zu Boden ging, und schlug mit seinem Schwert nach Lorans Kopf, wurde aber von hinten von dem Schwert eines von Lorans Kammeraden durchbort. Loran rang kurz nach Luft, und als er aufsah, sah er, wie der Freiherr und der Ritter eingekreist waren, und erst der Ritter, dann der Freiherr überwältigt und erschlagen wurden. Beim Versuch aufzustehen drückte eine seiner gebrochenen Rippen so gegen seine Lunge, das ihm schwarz vor Augen wurde, und er wohl für einige Augenblicke bewusstlos wurde. Er kam kurz zu sich, als ihn jemand packte umdrehte, um ihm etwas einzuflößen, und erwachte erst vollständig, als ihn jemand auf eine Bahre rollte. Er erkannte die Farben Breitwassers, deren Soldaten im Dorf mit den Einwohnern und den verbliebenen Blaufurter Gardisten die Toten und Verletzten bargen, und Schäden begutachteten, während er von zwei Leuten aus dem Dorf hinauf zur Burg getragen wurde.
Nur wenige Augenblicke, nachdem Loran das Bewusstsein verloren hatte, war eine berittene Vorhut aus Breitwasser eingetroffen, die die Angreifer in die Defensive trieb, während zwei große Gruppen der Breitwässer Garde das Dorf in die Zange nahmen, und die Söldner einkesselten. Die wenigen Söldner, die sich ergaben, konnten nur sagen, das sie als Hauptziel die Anführer der Blaufurter töten sollten, und wenn danach noch genug von ihnen standen, sollten sie den Rest der Blaufurter Garde töten, aber Dorf und Bewohner weitgehend unbehelligt lassen. Wer ihr Auftraggeber war wollten oder konnten sie nicht sagen. Ihr Anführer war gefallen, doch weder er noch einer der Anderen trug etwas bei sich, das einen konkreten Aufschluss hätte geben können.

Von der Blaufurter Garde waren nur 15 Mann verblieben. Keiner, der bei dem Angriff zugegen war, war unversehrt geblieben. Nach dem Tod des Freiherrn schworen einige der Gardisten keinen neuen Eid, sondern verließen die Garde, und manche auch Blaufurt. Loran und elf weitere verpflichteten sich der Freiherrin. Der Leutnant wurde zum Hauptmann erhoben.
Wegen der zunehmenden finanziellen Schwierigkeiten der Blaufurter, und der Gewissheit, keinen vollen Sold mehr zahlen zu können, stellte die Freiherrin Batia es ihnen 503n frei zu gehen, was aber nur einer von ihnen wahrnahm. Momentan ist die Garde auf der Burg sieben Mann stark, plus drei Mann an der Brücke und ein paar berittene Gardisten aus Breitwasser, die die Grenze Blaufurts kontrollieren, so lange die Blaufurter Garde unterbesetzt ist.

Anfang 502n gebiert ihm Gewein ihren ersten Sohn, Fredebald. Mitte des Jahres wird Loran zum Wachtmeister befördert. Während in den folgenden Jahren das Haus Blaufurt und das Lehen zusehens verarmt, ziehen mehr und mehr Bewohner weg, vor allem aus dem Dorf, aber auch aus der Burg. Für Loran, und viele andere aus alten Blaufurter Familien, die nicht von Zugezogenen abstammen, ist der Weggang undenkbar. Seine Familie lebte schon vor der Gründung des Lehens am Blauwasser, und in jeder Generation diente mindestens ein Brakas in der Garde.
505n wurde Lorans Tochter Jolinde geboren, was Gawein beinahe das Leben gekostet hätte.

Als Lazarus 506n in den Orklanden vermisst wird, schwindet im Lehen jede Hoffnung. Mit dem Tod des Freiherrn und dem Verschwinden seines einzigen Erben würde die Familie von Blaufurt aussterben, sobald Batia stirbt oder wieder heiratet. Loran hatte die Hoffnung, das die Burg an Breitwasser ginge. Fiele die Burg an Hangdorn oder Alvarr, würde er mit seiner Familie nach Breitwasser ziehen.
Anfang 507n wird Lazarus von einem Mitglied der Klinge lebend gefunden und tritt dem Orden bei. Er kehrt außerdem nach Blaufurt zurück, und übernimmt die Amtsgeschäfte. Er ernennt Loran zu seinem Leibwächter. Ende 507n stirbt dessen Mutter an einer Lungenentzündung.

Man vertraut der Klinge, auf ihre Mitglieder aufzupassen, und es ist deren Gefolge nicht gestattet, alle Bereiche des Turms zu betreten, weshalb Loran Lazarus dort nicht begleitet, ihn aber zum Turm bringt und von dort abholt.
Loran nimmt seine Aufgabe sehr ernst, und bleibt auch in dieser Rolle, wenn Lazarus nicht anwesend ist. So hat er die Schlösser zu Lazarus Gemächern ersetzen lassen, und als Einziger neben Lazarus die Schlüssel. Anfangs hat er sogar Mehl auf dem Boden in Lazarus Räumen verstreut, damit Eindringlinge Spuren hinterlassen, bekam aber Ärger mit Bruder Gerran. Er macht Rundgänge durch die Burg, die abseits der normalen Routen der Kontrollgänge verlaufen, und durchstöbert jeden Winkel, mit Ausnahme der Räume von Lazarus Mutter und des Hauptmanns, die einzigen, zu deren Räumen er keinen Zutritt erzwingen kann, nach möglichen Gefahren, Geheimgängen und Geheimnissen, die es zu kennen lohnt. Er kennt die Burg in und auswändig, kennt jeden Geheimgang, jeden Hohlraum zwischen Wänden und Decken.
Seit dem Lazarus auf Expeditionen der Klinge des öfteren verwundet wird, drängt Batia ihn, Loran mitzunehmen, zumindest wenn absehbar ist, das es gefährlich wird.

Eigenschaften

Wesen

  • Grundloyal
  • Nimmt seine Aufgabe äußerst ernst.
  • Glaubt, das Versagen seines Vaters, als Hauptmann der Wache Lazarus Vater zu beschützen, wieder gut machen zu müssen.
  • Aurumgläubig
  • Traditionsbewusst

Werdegang

  • 476n - Geburt
  • 487n - 11J - Knappe der Garde
  • 492n - 16J - Eintritt in Armee
  • 497n - 21J - Austritt aus Armee, Eintritt in Garde
  • 501n - 25J - Hochzeit mit Gawein, Tod des Vaters, Verwundung Lorans
  • 502n - 26J - Beförderung zum Wachtmeister, Geburt von Sohn Fredebald
  • 505n - 29J - Geburt von Tochter Jolinde
  • 507n - 31J - Tod der Mutter an Lungenentzündung
  • seit 508 - Berufung zu Lazarus Leibwache

Familie

  • Vater Jobald Brakas, war sein ganzes Leben Soldat, übernahm den Posten des Hauptmanns von seinem Vater. Fiel bei der Verteidigung Blauwassers 501n.
  • Mutter Gertrine Brakas geb. Windhauser, aufgewachsen auf Burg Wassertrutz (Breitwasser), traf Jobald des öfteren bei dessen offiziellen Besuchen auf der Burg, als dieser noch einfacher Wachmann war. Starb 507n an Lungenentzündung.
  • Ältere Schwester Ludwinde, verheiratet, drei Kinder.
  • Jüngere Schwester Magtilda, seit Tod ihres Verlobten 505n in Trauer. Sorgenkind der Familie.
  • Ehefrau Gawein Brakas geb. Rotguld, aufgewachsen in Blauwasser. Geehelicht 501n. Zwei Kinder mit Loran.
  • Sohn Fredebald Brakas, geboren 502n. Kann sprechen, laufen und andere Kinder verhauen.
  • Tochter Jolinde, geboren 505. Kann brabbeln, ein bisschen laufen und in die Windel scheißen.
  • Familie der Mutter: Windhausers noch wohnhaft auf Burg Wassertrutz und Ländereien Breitwassers. Lorans Onkel sind beide bei der Breitwässer Garde.
  • Familie der Ehefrau: Rotgulds wohnhadt in Dorf Blauwasser. Schwager Fischer. Schwiegervater ehemaliger Trunkenbold, erschlug bei dem Angriff 501n drei Söldner mit einer Flasche, seit dem trocken.

Gesellschaftlicher Status

  • Familie gehört durch hohen Rang vieler Ahnen dem Bürgertum an.
  • Traditionelle Soldatenfamilie. Von Söhnen wird der Dienst in der Blaufurter Garde erwartet.
  • Wohnt mit Frau und Kindern auf der Burg

Ausrüstung

  • Rüstung, teils Familienbesitz, teils von der Garde gestellt
  • Zweihandhammer
  • Einhandschwert
  • Schild
  • Panzerstecher

Charakterbogen

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