Die Königsstadt

[[Kategorie:Balamar]]
Stadt
|Name= Königsstadt
|Wappen=[Königsstadt.png|200px|center]
|Einwohner= ca. 1.500
|Verteilung= • 92% Menschen<br> • 8% Sonstige
|Regent= [[Liste der Könige Balamars|König Balamars]]
|Regierung= Der König regiert die Stadt allein. Er beruft einen Vogt als Verwalter.
|Garnison= • 1.000 königliche Wachen
|Gasthöfe= Zur Krone, Die Wachstube, Am Hofe
|Besonderheiten= Die Königsstadt ist Sitz des Königs, seiner Familie und seiner Berater und Bediensteten. Allerdings nicht Sitz der Regierung, dieser ist der Thronpalast in Anur'Thal.

Der offizielle Sitz der Regierung liegt zwar in Anur'Thal, wo der König Gesetze verkündet, Ritter schlägt, Urteile spricht, sowie Gesandte höchsten Ranges und Wichtigkeit empfängt und andere, öffentliche Zeremonien abhält. Sein Tagesgeschäft allerdings tätigt der König in seinem Palast in der Königsstadt.

Die Königsstadt liegt 6½ Meilen nordwestlich Anur'Thals. Hier beginnt die Königsstraße, die schnurgerade durch das Nordwesttor in Anur'Thal hinein verläuft, und am Platz des einigen Balamar endet, wo der Thronpalast und auch die Kathedrale Anur'Thals liegen.

Die Stadt ist kreisrund mit hohen, dicken Mauern ringsum. Neben dem Haupttor an der Königsstraße, hat sie noch ein seitliches Tor, für die Versorgung der Stadt. <br>
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===Der Palast===

In der Mitte der Stadt liegt der "T"-förmige Palast. Dessen mittlerer Flügel den Thronsaal, Versammlungs- und Festsäle, sowie die Gemächer des Königs, seiner Familie und engster Bediensteter beheimatet.<br>
Im rechten Flügel liegt die Kirche der Königsstadt mit einem angeschlossenen kleinen Kloster. Bis auf einen Hintereingang am Klostergarten, hat die Kirche nur den Vordereingang, so dass auch der König durch den Haupteingang muss. Unter der Palastkirche liegen öffentlich zugängliche Katakomben, in denen sich die Sarkophage der Könige Balamars befinden.<br>
Im linken Flügel liegen die Gemächer und Arbeitsräume der Berater und Bediensteten des Königs, und der Wappensaal, in dem die Herolde des Reiches tagen.<br>
[Königsstadt.png|thumb|150px|Grundriss der Königsstadt]
In der Mitte des Palastes befindet sich die Eingangshalle, darüber die Räumlichkeiten des Ordens der Ritter des Königs, der keinen bekannten Zugang hat. Man munkelt, das die Ritter ein System an Geheimgängen nutzen, denn sie können in großer Zahl plötzlich in einem Bereich des Palastes auftauchen oder verschwinden, ohne das jemand sie in den Fluren gesehen hätte.<br>
Unter dem gesamten Palast befinden sich ausgedehnte Katakomben und Gänge, die teils noch aus der Zeit der Barbaren oder Protobalamaren stammen, auf deren Ruinen die Königsstadt errichtet wurde. Dort werden Reliquien des Reiches aufbewahrt. Außerdem befindet sich dort ein Schrein Aurums, zu dem nur der König Zugang hat, und dem Ahnenschreine der früheren Könige angeschlossen sind, in den sich der König zurückziehen kann, um zu sinnieren. Über diesen Schrein kursieren allerhand ketzerische Gerüchte, die Palastverwaltung verweigert dazu Stellung zu nehmen.<br>
Hinter dem Palast, zwischen dem mittleren und linken Flügel befindet sich ein botanischer Garten, der vom Stab des Königs mit großer Freude zur Entspannung und Besinnung genutzt wird. Zwischen dem mittleren und rechten Flügel befindet sich ein kleiner Garten des Klosters, sowie ein privater Garden des Königs und dessen Familie. Hier empfängt der König Besucher für vertrauliche Gespräche, sowie zur Entspannung und Zerstreuung. So waren viele der Könige begeisterte Gärtner und Blumenzüchter, und König Dagonet I. ist begeisterter Taubenzüchter. Außerdem setzt er die Tradition fort, als König Wein anzubauen, den er persönlich von Hand erntet, presst, keltert, und den er besonderen Gästen ausschenkt oder selber trinkt. Der erste kelternde König war Hansebert II., der die Weinherstellung als entspannender empfand als die Gärtnerei oder Kleintierzucht. Galderach der Große hingegen bevorzugte es, den Wein zu Weinbrand weiter zu bearbeiten, was ihn schließlich das Leben kostete, als ein Kessel explodierte.

Gegenüber der Palastfront befinden sich Quartiere der Arbeiter der Königsstadt, Ställe, die drei Tavernen und die Kaserne der Wache.<br>
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===Gasthäuser und Unterkünfte===

Vom Palast aus gesehen, linker Hand gegenüber liegt das Gasthaus "Zur Krone", Restaurant, Taverne und Unterkunft für ranghohe Bedienstete, Diplomaten und Besucher, deren Rang eine Unterkunft im Palast nicht rechtfertigt. Außerdem ein angeschlossenes Bordell für genannte hohe Kundschaft. Dahinter liegt eine Parkanlage, um den Gästen Zerstreuung und Ruhe zu bieten.

Rechter Hand, Gegenüber des Palastes liegt die Kaserne der Wache, im Untergeschoss "die Wachstube", Taverne, Speisesaal und Bordell für die Wachen der Königsstadt.

Hinter der Kaserne, liegen die Unterkünfte der einfachen Bediensteten und niederen Besucher, die meist nur Anliegen an Beamte des Königs haben, und die Taverne und Bordell "Am Hofe".

Es mag sonderbar wirken, das eine Stadt von der Größe der Königsstadt drei Bordelle hat, doch Bedürfnisse sind in jeder Gesellschaftsschicht vorhanden, wie die rege Nachfrage beweist. Und ein Fürst wird sich keine Hure mit einem Kistenschlepper teilen wollen.

Innen entlang der Mauern verläuft ringsum ein zehn Schritt tiefer und 12 Schritt breiter Graben, der nur am Haupttor von der Königsstraße mit einer Brücke überspannt wird. Auf der dem Stadtinneren zugewandten Seite hängt die Oberkante zwei Schritt über. Das dient zum einen als zusätzlicher Schutz vor Eindringlingen, zum Anderen hält es Lärm zurück, denn in den Flanken des Grabens befinden sich Werkstätten, Lager, Kellereingänge, Wachstuben, Eingänge zur Wehrmauer und dergleichen. Dadurch bleiben die hohen Herrschaften vom Anblick der Arbeiter verschont, die ihrerseits vor abschätzigen Blicken verschont werden.<br>
Der Graben hat einen Seiteneingang, das untere Tor, nach Nordwesten, der von außen durch eine zu einer Rampe ausgebauten, natürlichen Schlucht zugänglich ist. Rampen oder Treppen, die direkt in den Graben führen gibt es nicht, allerdings haben alle Gebäude der Stadt Keller, die über Treppen, Aufzüge und Rampen mit dem Graben verbunden sind. Lediglich die Katakomben unter dem hinteren Teil des Palastes sind offiziell nicht über den Graben zugänglich.<br>
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===Rechtlicher Status===

Die Königsstadt ist rechtlich gesehen keine Stadt. Aber auch keine Burg, kein Lehen, kein autonomes Gebiet und keiner Markgrafschaft angehörig. Sie ist ein undefiniertes Stück Balamar. Da es keine Definition ihres Status gibt, gelten dort keine Gesetze, sondern nur die Willkür des Königs oder seines Statthalters.

In der Königsstadt ist kein Handel erlaubt, mit Ausnahme der Geschäfte der Gasthäuser in Sachen Speis und Trank, sowie Hurerei. Die Unterkünfte sind kostenlos. Es werden auch keine Steuern erhoben, das heißt, das das Personal und die Wachen keine Steuern zahlen, auch wenn sie ihren Wohnsitz nicht in der Königsstadt haben, was dem König, seinem engsten Personal und den Rittern des Königs vorbehalten ist.<br>
Die Einkäufe der Königsstadt werden entweder bereits in Anur'Thal getätigt, oder auf einem Marktplatz vor den Mauern der Stadt, vor der Rampe am unteren Tor.

Die Grenzen der Königsstadt verlaufen einem halben Schritt außen um die Mauern. Die Zugangsstraßen, der Marktplatz und vorgelagerte Wachtürme gehören der Markgrafschaft Geistbach.<br>
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===Sicherheit===

Nach dem Giftmord an König Hagebold II. und dessen Familie von [[Geschichte_Balamars#Die_Jahre_201n-300n|239n]], wurde die Sicherheit in der Stadt drastisch erhöht.

  • Die Zahl der ständig Dienst tuenden Wachen wurde auf ███ erhöht, die Dauer der Wachen auf █ Stunden reduziert.
  • Jeder der die Stadt betritt oder verlässt wird überprüft, selbst der König.
  • Der Palast wurde mit Schutzzaubern versehen.
  • [DATEN GELÖSCHT]

Die Königsstadt hat Abkommen mit dem benachbarten Anur'Thal und der Klinge abgeschlossen. Patrouillen der Wache Anur'Thals begeben sich alle █ Stunden zur Königsstadt, um gegebenenfalls Alarm auszulösen, falls deren Wache dazu nicht mehr in der Lage ist. Ebenso wird in Anur'Thal Alarm ausgelöst, wenn diese Patrouille nach einer gewissen Zeit nicht zurückkehrt. Die Klinge beobachtet das Treiben in der Königsstadt in regelmäßigen Abständen mit Fernrohren.

Sollte die Königsstadt tatsächlich die Notfeuer entzünden, ist nach dem aktuellen Verteidigungsszenario davon auszugehen, das binnen einer Stunde █0.000-█00.000 Personen unter Waffen zur Verfügung stehen. Bestehend aus Klingenmitgliedern, Garnison der Armee und geistbacher Garde, dienstfreie Stadtwache, Kirche und großen Teilen der Bevölkerung. Eine solche Masse wütender Bewaffneter ist schwer zu kontrollieren, und es wird in jedem Szenario von mindestens ████ Toten unter der Bevölkerung, nur durch die Präsenz einer derartigen Menge ausgegangen, bis diese unter Kontrolle ist. Die Teilnahme der Bevölkerung der direkten Umgebung wäre nicht zu verhindern. Nach Schätzungen gibt es 3¾ mal so viele Waffen wie Einwohner in Balamar, und die Bereitschaft und Fähigkeit, für Reich und König zu kämpfen liegt bei ca. 7/10.<br>
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==Siehe auch==

  • [[Balamar]]
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